Rheinspange 2030: Großräumige Verkehrsuntersuchung Raum Köln-Bonn (2. erw. Fassung)

Welche Stadtteile werden beim Bau der Rheinspange tangiert?

Es handelt sich aktuell für Widdig um die Frage, von wo nach wo geht die Trassenführung für die Autobahnverbindung zwischen der A555 und der A59. Die Planung für diese Autobahnverbindung, auch Rheinspange 2030 genannt, befindet sich in der Suchphase. Die “Großräumige Verkehrsuntersuchung Raum Köln-Bonn für BVWP-Maßnahmen inkl. Rheinspange 553” hat 2 Varianten untersucht. (*2.) (*3.)

  1. A555 Godorf (*4.)
  2. A555 Weseling-Urfeld (Bereich zwischen Urfeld und der Shell Raffinerie) (*5)

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Neu: Nur noch zwei Alternativen sind in der Diskussion

Ergebnisse der Bürgerbeteiligung (Planungswerkstatt)


Off. Planfall 1: A555 – Bereich Godorf

Off. Planfall 2: A555 – Bereich Urfeld

Eine Variante die Flächen der Stadt Bornheim betrifft, speziell Bornheim-Widdig, wurde nicht untersucht. Uns ist zur Zeit auch keine weitere offizielle Variante, die Widdiger Gebiet betrifft, bekannt.

Nach gründlicher Lektüre der Unterlagen (*2) (3*) ist ersichtlich, dass keine bebauten Gebiete überbrückt werden müssen und es folglich auch keine zwingende Untertunnelung von Teilbereichen bedarf. Ob es aus lärmschutztechnischen Gründen zu einer Untertunnelung kommt bleibt abzuwarten. Entscheidend wird hier das erforderlich Lärmschutzgutachten sein.

Nicht umsonst wird in der Suchphase die Jahreszahl 2030 genannt. Man möchte also die Autobahnverbindung bis zum Jahr 2030 fertig stellen. Nach gewissen Erfahrungen mit dem Bau von Flughäfen (BER) oder Bahnstationen (Stuttgart 21) ist dieses Planziel eher unrealistisch.

Neu: Am 12. Oktober 2019 hat Straßen.nrw.de eine Veranstaltung im Weselinger Rheinforum abgehalten an der 29 Personen teilgenommen haben. In 5 Arbeitsgruppen wurden Vorschläge für die Trassenführung entworfen und diskutiert. Bei Baumaßnahmen sind Bürgerbeteiligungen durch Einwohnerversammlungen im Baurecht NRW vorgeschrieben. Die Ergebnisse müssen protokolliert werden. Das Protokoll liegt vor. Eine Pflicht diese Ergebnisse umzusetzen besteht gesetzlich nicht. Diese am 12. Oktober erarbeiteten Vorschläge der Bürgerbeteiligung sind in der 4 Monate später veröffentlichten offiziellen Untersuchung “Großräumige Verkehrsuntersuchung Raum Köln-Bonn für BVWP-Maßnahmen inkl. Rheinspange 553” nicht enthalten. (*6.)

Wir werden das Thema weiter beobachten und entsprechend im Internet darüber berichten.

  1. Weitere Informationen
  2. Großräumige Verkehrsuntersuchung – Textteil
  3. Großräumige Untersuchung – Anlagen
  4. Rheinspange 2030 Planfall 1  A555 Godorf
  5. Rheinspange 2030 Planfall 2  A555 Urfeld
  6. Ergebnis Planungswerkstatt Rheinforum

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2 Gedanken zu „Rheinspange 2030: Großräumige Verkehrsuntersuchung Raum Köln-Bonn (2. erw. Fassung)

  1. Manfred Hahn

    Als Aufmerksamer Leser möchte ich auf einen Datumsfehler in Ihrem Bericht hinweisen. Sie schreiben am 12.10.2020 soll eine Veranstaltung abgehalten worden sein. Dieses Datum liegt aber in der Zukunft.
    Vielleicht kurz korrigieren. Ansonsten Dank für Ihre umfangreiche Information.

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