Intensivbetten (1): Kriterium für den Coronalockdown?!

Quelle: Pixabild

Hier geschehen seltsame, unverständliche Dinge.

Betrug im Schatten von Corona-Zahlen ?

Seit Beginn der Pandemie warnen Politiker, Mediziner und Krankenhausdirektoren vor einer Überlastung der Intensivstationen. Wegen dieser drohenden Gefahr wurden die Grundrechte von ca. 80 Millionen Bürgern entscheidend eingeschränkt, Handel und Mittelstand  erheblich geschädigt und unser Land mit Hunderten von Milliarden Euro zusätzlich verschuldet.

Ein Forscherteam mit 10 ausgewiesenen Experten um Prof. Dr. med. Matthias Schrappe legt nun ein brisantes Papier (*1) vor und zweifelt daran, ob im Bereich Intensivstationen redlich “gespielt” wurde.

Besonders fällt im Untersuchungsbericht auf, dass in Bezug auf das Verhältnis von Intensivpflichtigkeit und Melderate (Intensiv-Melderaten-Quotient) als auch in Bezug auf das Verhältnis von intensivpflichtigen zu hospitalisierten Patienten (Quotient Intensivpflichtigkeit / Hospitalisierung) Deutschland eine Sonderstellung einnimmt. In keinem Land werden im Vergleich zur Melderate so viele infizierte Personen intensivmedizinisch behandelt. In keinem Land werden so viele hospitalisierte infizierte Personen auf Intensivstationen behandelt.

Während am 27.04.2021 in Deutschland 61 Prozent der hospitalisierten CoViD-19-Patienten auf Intensivstationen behandelt und abgerechnet wurden, waren es nur 25 Prozent der Patienten in der Schweiz und nur 11 Prozent der Patienten in Italien. Die Wissenschaftler fragen: „Erkranken Bundesbürger schwerer als die übrigen Menschen in Europa? Oder könnte es sein, dass manche Krankenhäuser sich in Erlösmaximierung versuchen?”

Es wurden im Jahr 2020 zur Behandlung von CoVid-19-Patienten durchschnittlich 2% der stationären und 4% der intensivmedizinischen Kapazitäten, bei deutlichen Differenzen in zeitlicher und räumlicher Hinsicht, genutzt. Finanzielle Aspekte stehen möglicher Weise dahinter. So heißt es im Papier “Insgesamt wurden 530 Mio. € als Prämien für knapp 11.000 zusätzliche Intensiv-Betten abgerufen. Dieser Zuwachs ist größer als die Gesamtzahl der Intensivbetten, die Frankreich mit 66,97 Millionen Einwohnern überhaupt zur Verfügung stehen.“

Zur Zahl der Intensiv-Betten und deren plötzliche Abnahme im Sommer, wo Anstrengungen zur Ausweitung der Intensivbettenkapaziät zu erwarten gewesen wäre, kommen die Forscher zu dem Ergebnis, dass die Intensivstatistik nachträglich geändert wurde: Rückwirkend werden in der Statistik nun für das letzte Jahr fast permanent rund 3.000 verfügbare Intensivbetten weniger ausgewiesen.

Natürlich wird das Papier von den augenscheinlich partizipierenden Gruppen scharf zurück gewiesen. Mit einer gemeinsamen Stellungnahme setzen sich Verbände, wie der Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands (VKD) oder der Marburger Bund und die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) nun zur Wehr. Unter der Überschrift “Vorwürfe von Schrappe sind ein Schlag ins Gesicht” wird hier insbesondere das arbeitende Klinikpersonal einbezogen, welches im Forscherbericht von Dr. Schrappe nicht bewertet und vor allen Dingen nicht bemängelt wurde. Mit der Aussage: “Das Papier ist ein Schuss aus der Hüfte, der leider die Arbeit der Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegefachkräfte auf den Intensivstationen in den deutschen Krankenhäusern diskreditiert.”(*2) wird hart widersprochen.

Dabei gibt es für Dr. Schrappes Haupteinwand, wonach das deutsche Gesundheitssystem im Verlauf der Krise niemals vor dem Kollaps stand, inzwischen sogar eine hauptamtliche Bestätigung. Der Expertenbeirat des Bundesgesundheitsministeriums stellt in einer Analyse (*3) fest: „dass die Pandemie zu keinem Zeitpunkt die stationäre Versorgung an ihre Grenzen gebracht hat“. Im Gegenteil: „Trotz der Aufforderung der Bundesregierung im Frühjahr 2020, planbare Leistungen zu verschieben, konnte die stationäre Versorgung in Deutschland 2020 flächendeckend gewährleistet werden.“

Wahr ist eine Aussage dann, wenn sie mit der Wirklichkeit übereinstimmt.

Ist die Aussage unserer Kanzlerin wahr, dass nur mit einem entsprechendem Lockdown das “Volllaufen unserer Intensivstationen in den Krankenhäusern” abzuwenden sei? Oder zeigt die beschriebene Wirklichkeit von 10 namhaften Wissenschaftlern eher die Wahrheit, dass mit Angst und Schrecken in der Coronapandemie und der Gesundheitspolitik ein Riesengeschäft gemacht wird?

Entscheiden Sie als denkender Bürger.

 (*1) Thesenpapier von Dr. Schrappe und Kollegen
 (*2) Stellungsnahme der Verbände
 (*3) Analyse Expertenbeirat BMG

Ergänzende Presseberichte:
– Die Welt.de (hinter Bezahlschranke)
– Reitschuster.de
– Freie  Welt.net
– Info-direkt.eu
– blauer Bote
– Tichyseinblick.de

Autor: Manfred Hahn (sachk. Bürger der ABB, AK-Corona)


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1 Gedanke zu „Intensivbetten (1): Kriterium für den Coronalockdown?!“

  1. Wenn man die Coronamaßnahmen nicht nachvollziehen kann, dann folge der Spur des Geldes und schon kommt Licht ins Dunkel. Es geht immer ums Geld!

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