Wahlziel der ABB erreicht – 3 Sitze im Rat!

Zur Kommunalwahl 2020 / Vorläufiges Endergebnis

Wir bedanken uns recht herzlich für das Vertrauen bei unseren Wählern. Ein Dank geht auch an die Kandidaten, Mitglieder und Freunde der ABB, die dieses Ergebnis mit viel Arbeit und auch mit erheblichem finanziellen Aufwand ermöglicht haben. Die ABB wird das Wahlergebnis ausführlich analysieren und die entsprechenden Schlüsse daraus ziehen.

Paul Breuer (Widdig), Björn Reile (Roisdorf) und Marc Süß (Merten) werden in den Rat der Stadt Bornheim als ABB-Fraktion einziehen.

Die ABB hat ihren Stimmenanteil gegenüber der letzten Kommunalwahl in einigen Wahlkreisen vervierfacht und zieht nun mit 3 Sitzen in den Rat ein. Damit ist unser Wahlziel, in Fraktionsstärke in den Rat zu kommen, mehr als erreicht. Die großen Verlierer sind erwartungsgemäß CDU, SPD und die Linke. FDP und UWG konnten Ihr Wahlergebnis von 2014 beibehalten. Der 1. Wahlsieger ist mit Abstand die Partei Bündnis90/DieGrünen. Zweiter Wahlsieger ist die ABB. Es konnte durch unser Wahlergebnis verhindert werden, dass eine der etablierten Parteienblöcke CDU/FDP/UWG  oder  Grüne/SPD/Linke eine Mehrheit im Rat erringen konnte.

Stimmen          2020                2014         Differenz      Sitze
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CDU          7.825  35,67 %      42,13 %      –  6,46 %    18 Sitze
Grüne       4.585   20,90 %      10,79 %    + 10,11 %    11 Sitze
SPD          4.364  19,89 %      26,29 %      –  6,40 %    10 Sitze
UWG        1.647     7,51 %        7,37 %      + 0,14 %      4 Sitze
ABB         1,444     6,58 %        3,25 %      + 3,33 %      3 Sitze
FDP          1.390     6,34 %        6,16 %      + 0,18 %      3 Sitze
Linke            654    2,98 %        3,57 %       – 0,59 %       1 Sitz
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CDU/FDP/UWG    =   25 Sitze
Grüne/SPD/Linke  =   22 Sitze
ABB                       =     3 Sitze
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Summe                      50 Sitze
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Bürgermeisterwahl
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Becker    49,40 %
Heller      41,21 %
Reile         5,96 %
Sanchez   3,43 %
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Da keiner der Kandidaten die 50 % Marke erreicht hat, findet zwischen den Kandidaten Becker und Heller eine Stichwahl statt.

Der Link: Einzelergebnisse der Wahlkreise
Der Link: Das Wahlbuch – alle Ergebnisse als PDF-Datei   Neu
Der Link: Ruhe vor der Stichwahl (15.09.2020)   Neu
Der Link: Rundschau: Grüne und ABB gewinnen (15.09.2020)    Neu


 

 

8 Gedanken zu „Wahlziel der ABB erreicht – 3 Sitze im Rat!

  1. Maria Maruschka

    Lieber Herr Breuer,

    es dürfte ziemlich egal sein wer mit wem koaliert, das Endergebnis wird immer das gleiche sein.

    Gruß Maria Maruschka

  2. Paul Breuer Beitragsautor

    Nun ja, wenn CDU und Grüne oder CDU und SPD koalieren, könnten Sie recht haben. Wenn Frau Heller Bürgermeisterin wird, haben CDU/FDP/UWG zusammen mit der Bürgermeisterstimme 26 Sitze, eine Mehrheit. Dann gibt es klare Mehrheiten und der Einfluss der ABB schwindet. Mal sehen was passiert, lassen wir uns mal überraschen …

  3. Maria Maruschka

    Glaubt jemand denn allen Ernstes das 3 Sitze im neuen/alten Bornheimer Stadtrat irgend etwas zu verändern mögen? Nach dieser Wahl wird genauso weiter gewurstelt wie in der Vergangenheit. Die anderen Parteien werden ihre Schäfchen weiterhin ins trockene bringen und die ABB wird im Regen stehen bleiben, alles wie gehabt.

  4. Norbert Bollenbeck

    Ich habe mal versucht die Sitzverteilung nach unserem Kommunalwahlsystem zu verstehen, insbesondere die Regelung zu den Überhang und Ausgleichsmandaten. Nach dem im Kommunalwahlgesetz beschriebenen Rundungssystem verstehen ich das so:

    CDU 18 Direktmandate. Nach dem Stimmenverhältnis und der Anzahl von 44 regulären Ratssitzen dürften es nur 16 sein also hat die CDU 2 Überhangmandate.

    Nach der geltenden Regelung wird die Anzahl der Ratsmandate solange erhöht bis das Verhältnis stimmt. Das wäre bei 50 Ratsmandaten so, die neue Zahl ist also korrekt. Es sind dann 44 reguläre und 6 Ausgleichsmandate. Daraus errechnet sich folgende Sitzverteilung:

    CDU = 17,82 Mandate
    SPD = 9.95 Mandate
    Grüne = 10,46 Mandate
    UWG = 3,75 Mandate
    FDP = 3,17 Mandate
    ABB = 3,30 Mandate
    Linke = 1,49 Mandate

    CDU ist mit 2 Überhangmandaten bei 18 Mandaten gesetzt und kann nicht mehr bekommen. SPD und UWG liegen über der 0,5 bekommen also nach der bekannten Rundungsregel 10 bzw. 4 Mandate.

    Macht insgesamt 32 Mandate, fehlen noch 18. Die klaren Mandate vor dem Komma sind dann 10 für die Grünen, 3 FDP, 3 ABB und 1 Linke, dass sind dann insgesamt 49 Mandate. Ein Ausgleichsmandat ist also noch an Grüne, ABB oder Linke zu verteilen.

    Wie geht die Rechnung dann weiter? Zählen die Wählerstimmen insgesamt? Dann hätten die Grünen die meisten in der bisherigen Berechnung noch nicht berücksichtigten Stimmen und hat das letzte Ausgleichsmandat zu Recht bekommen.

    Liege ich richtig oder habe ich das Berechnungsverfahren falsch verstanden? Dann würde ich die Verwaltung um Darlegung der Berechnung und die Erklärung der Regelung zu den Überhangsmandaten bitten.

  5. Paul Breuer Beitragsautor

    Mit drei Ratsmitgliedern und einer Fraktion wird unsere Arbeit effektiver werden. Die Fraktionsarbeit wird auf mehrere Schultern verteilt werden können. Das die kleinen Fraktionen seinerzeit zu Ungunsten der größeren Fraktionen etwas mehr Finanzmittel zur Verfügung gestellt bekamen, war richtig. Diese Diskussion wird es jetzt nicht mehr geben. Wir werden aktuell noch prüfen lassen, wie es sein kann, dass es 5 Überhang- und Ausgleichsmandate gibt und welchen Fraktionen diese und warum zugeteilt wurden. Nach der Auszählung gab es ein Patt zwischen CDU, FDP und UWG zu SPD, Grünen und Linken (22 CDU/FDP/UWG zu 22 Grüne/SPD/Linke zu 3 ABB). Nach der Berechnung der Überhang- und Ausgleichsmandate ist dieses Patt erneut dargestellt. Die ABB hat jedoch nach wie vor 3 Mandate.

  6. Peter Hambach

    Wie verhalten Sie sich denn jetzt?

    Zum Beispiel werden Sie wieder den Kungel um mehr Geld für die Fraktionen und drei Bürgermeister mitmachen?

  7. Erland Keffer

    Leider war auch bei dieser Wahl das Ergebnis vorhersehbar, wie fast immer bei Wahlen. Warum nur knapp die Hälfte der Wahlberechtigten wählen geht, kann man nicht nachvollziehen, da die meisten der Nichtwähler mit den aktuellen Zuständen nicht einverstanden sind. Fakt ist jedenfalls, egal wieviele Menschen wählen gehen sind immer die gleichen Parteien an der Macht.

  8. Norbert Bollenbeck

    Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolge bei der Arbeit im Rat. Nichts Anderes hatte ich erwartet. Bornheim braucht eine starke Stimme der mündigen Bürger im Rathaus. Die UWG ist das nie gewesen. Bornheim hat insgesamt klug gewählt und dem Klüngel im Rathaus den Kampf angesagt. Wenn Herr Becker jetzt noch seinen Ankündigungen den Bürgern mehr Gewicht zu geben nachkommt käme Bornheim auf einem besseren Weg. Es wäre sehr zu wünschen.

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