Stadt Bornheim will 5 Unterkünfte für Flüchtlinge abbauen – Kosten ca. 910.000 €

Die Ankündigung des Bürgermeisters, die Flüchtlingscontainer in

  • Brenig (Meuserweg), Mietanlage, Beschlusslage Nutzung bis 07.06.2019, Abbau
  • Dersdorf (Grünewaldstraße), Mietanlage, Nutzung bis 23.05.2019, Abbau
  • Kardorf (Litgesfuhr), Mietanlage, Nutzung bis 31.01.2019, Abbau
  • Hersel (Simon-Arzt-Straße), Eigentum Stadt, Pachtvertrag Grundstück bis 27.07.2019, Abbau
  • Widdig (Römerstraße), Mietanlage, Nutzung geplant bis 28.02.2019, Abbau
  • Bornheim (Goethestraße), Eigentum der Stadt, noch 9 Personen, zur Zeit teilweise durch Musikschule genutzt, Umnutzung

zu schließen, wird von der ABB (Aktive Bürger Bornheim) unterstützt. Hierüber eine vorgezogene Diskussion im Wahlkampfstiel zu führen ist absurd (siehe 10.).

Mit Entsetzen nehmen die Aktiven Bürger Bornheim die Kosten der Rückbauten von Containerunterkünften (Abbau, Verschrottung !?) für Flüchtlinge von geschätzten 910.000 € zur Kenntnis.

Paul Breuer: „Jene Bornheimer Parteien (CDU, SPD, FDP, Grüne, UWG, Linke), die die Politik der offenen Grenzen vorbehaltlos unterstützt haben, die dem Bürgermeister eine Vollmacht erteilt haben, ohne Einschaltung der Gremien der Stadt Bornheim mehrfach bis zu 500.000 € für die Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen ausgeben zu dürfen, sollten jetzt demütig schweigen.“ (Siehe 11.)

Die vorzeitig ohne Einschaltung der Gremien verfügte Teilnutzung des Containers in Bornheim (Goethestraße) durch die Musikschule wird von der ABB mitgetragen, wenn im Rat oder im Ausschuss für Stadtentwicklung eine entsprechende Beschlussvorlage eingebracht wird.

Björn Reile (2. Vors. ABB): „Um die Unterbringungskosten zu reduzieren sollten z. B. die Flüchtlinge, welche aktuell im AWO-Haus in der Mertener Brahmsstraße untergebracht sind, in freie Containerplätze nach Hersel (Allerstraße), Waldorf und Sechtem umziehen. Das ist schon aus Gründen sparsamer Haushaltsführung geboten und wurde auch den Anwohnern in Merten mehrfach versprochen. In diesem Punkt unterstützt die ABB den Vorstoß von CDU, FDP und der Mertener UWG, im AWO Haus in der Brahmsstraße zukünftig keine Flüchtlinge mehr unterzubringen.“

Bornheim, den 19.09.2018
Paul Breuer und Björn Reile (ABB)

  1. Weitere Informationen zum Thema Kosten:
  2. Antrag der Linkspartei – Mehr Flüchtlinge aufnehmen
  3. Kosten von 6 Sanitärcontainer die nicht gebraucht wurden
  4. Kosten der Containeranlage in Widdig
  5. Kosten der Containeranlage in Sechtem
  6. Kosten der Containeranlage in Dersdorf
  7. Kosten der Containeranlage in Kardorf
  8. Kleine Anfrage der ABB – Kosten der 2. Containeranlage in Hersel
  9. Kleine Anfrage der ABB – Kosten der 1. Containeranlage in Hersel
  10. Beschlussvorlage Unterbringung von Flüchtlingen 523/2018-5
  11. Änderung der Zuständigkeitsordnung – Der Rat entmündigt sich selbst
  12. General-Anzeiger: Heim in Merten aufgeben (20.09.2018)  –> Neu

Schreiben Sie uns bitte Ihre Meinung zum Thema.
Bitte benutzen Sie die Kommentarfunktion am Ende des Artikels.


2 Gedanken zu „Stadt Bornheim will 5 Unterkünfte für Flüchtlinge abbauen – Kosten ca. 910.000 €

  1. Peter ..........

    Ich habe die Pressemitteilung der ABB mit dem Inhalt des Artikels im General-Anzeiger zur Pressemitteilung verglichen. Das Ergebnis ist erstaunlich. Die ABB nimmt also die Rückbaukosten von 910.000 € mit Entsetzen zur Kenntnis. Der General-Anzeiger nimmt diese horrenden Rückbaukosten überhaupt nicht zur Kenntnis. Die ABB spricht von einer Vollmacht, die dem Bürgermeister das Recht einräumt, mehrfach 500.000 € für die Flüchtlinge ausgeben zu dürfen, ohne den Rat zu fragen. Was der Bürgermeister natürlich wohl ausgenutzt hat. Auch das ist dem General-Anzeiger keine Silbe wert. Hat das noch etwas mit der vielgepriesenen Pressfreiheit zu tun oder ist das schon Hofberichterstattung? Wie nennt man eine solche geschönte Berichterstattung im Sinne der Verursacher des allseits bekannten Flüchtlingschaos?

    Redaktion: Der Nachnamen des Kommentators ist uns bekannt. Wir wollen nicht, dass er in der aufgeheizten Stimmung zum Thema Flüchtlinge persönlich angegangen werden kann.

  2. Manfred Umbach

    Wir machen da weiter, wo wir bereits angefangen haben. GELD verbraten! Es spielt weiterhin keine Rolle, ob mit Sinn und Verstand, Hauptsache weg!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.