Wasserversorgung in Bornheim: CDU, Grüne und ABB setzen sich im Rat durch!

Wahnbachtalsperre (C Wikipedia)

Wahnbachtalsperre (C Wikipedia)

1. erweiterte Fassung (Endergebnis Online-Umfragen): Auf der Ratssitzung vom 26. Januar 2015 konnten sich CDU, Grüne und ABB mit ihrer Forderung nach der Umstellung der Wasserversorgung in Bornheim durchsetzen. Dies erfolgte in namentlicher Abstimmung mit dem Ergebnis 26 Ja zu 23 Nein-Stimmen. Zukünftig in den Vorgebirgsorten das Wasser zu 100 % vom Wahnbachtalsperrenverband kommen.

Die Rheinorte werden ein Gemisch aus 25 % WBV-Wasser (Wasserbeschaffungsverband Wesseling/Hersel) und zu 75 % WTV-Wasser (Wahnbachtalsperrenverband) erhalten. Da die Stadt Bornheim nach Ansicht der Juristen nicht ohne weiteres aus dem Wasserbeschaffungsverband Wesseling/Hersel austreten kann, ist leider eine Mindestabnahme, die dem Geschäftsanteil der Stadt Bornheim am WBV entspricht, derzeit wohl noch nicht zu umgehen. Aus diesem Grund wird der Wasserpreis für die Rheinorte Hersel, Uedorf und Widdig gegenüber dem Wasserpreis der Orte am Vorgebirge reduziert werden. Die ABB wird sich in der Zukunft jedoch weiterhin dafür einsetzen, dass auch die Rheinorte mit 100 % Wahnbachwasser versorgt werden oder alternativ, dass das Zwangsabnahmekontingent an WBV-Wasser, wenn es nicht zu umgehen ist, auf alle Bornheimer Stadtteile gleichmäßig verteilt wird.

Wie nicht anders zu erwarten war, hat unser Herr Bürgermeister Henseler erneut angekündigt, diesen eindeutigen und unmissverständlichen Ratsbeschluss juristisch überprüfen zu lassen. Das wird den Befürwortern einer Umstellung der Wasserversorgung schon seit 18 Monaten angekündigt. Passiert ist aber nichts. Wir als ABB bewerten dieses Manöver als plumpe Drohkulisse. Wir sehen einer solchen “Prüfung” gelassen entgegen.

Der Bürgermeister ist mit diesem Ratsbeschluss erneut gezwungen worden die Wasserversorgung entsprechend dem Beschluss des Rates umzusetzen. Wir werden in der Sache nun genau beobachten ob er diesen eindeutigen Ratsbeschluss, ähnlich wie beim Thema Königstraße hintertreibt, oder wirklich ernsthaft umsetzt.

Wir gehen auch davon aus, dass sich der Rat auf seiner nächsten Sitzung im Februar 2016 erneut mit dem Thema Wasserversorgung wird beschäftigen müssen. Das Thema Wasserversorgung bleibt also spannend!

Eine der Kernforderungen der ABB im Kommunalwahlprogramm war die Umstellung der Bornheimer Wasserversorgung auf Wahnbachtalsperrenwasser.

Zitat aus unserem Kommunalwahlprogramm: “Dat Wasser vun Kölle es joot! – Leider ist das für Bornheim nicht der Fall. Die Wassermischung aus Urfelder Uferfiltrat mit 25 % Beimischung aus der Wahnbachtalsperre ist sehr hart (Gesamthärte). Die Folge – Verkalkung ohne Ende. Es entstehen bei sehr hartem Wasser zusätzliche Kosten für die Erneuerung von Heizstäben in Elektrogeräten, dem Ersatz von defekten (verkalkten) Wasserhähnen und Armaturen und Enthärtungsmitteln zum Wasserverbrauch. Um eventuelle Mehrkosten für die Verbraucher zu senken, sollte die Stadt auf einen Teil der Gewinne zugunsten der Verbraucher verzichten. Wenn man die Mehrkosten durch Reparaturen und Entkalkungsmittel bei hartem Wasser gegen die geringeren Kosten für derartige Aufwendungen bei weichen Wasser aufrechnet, wird wahrscheinlich ein Kostenausgleich erfolgen. …..  Wir werden uns im Rat und im Betriebsausschuss des Stadtbetriebs dafür einsetzen, dass nur noch Wahnbachtalsperrenwasser eingespeist wird. Zitat Ende

Diese Forderung ist nun in Zusammenarbeit mit der CDU und den Grünen gemeinsam umgesetzt worden. Dafür möchten wir uns bei den Parteien CDU und Bündnis90/Die Grünen recht herzlich bedanken. Alleine hätten wir das nicht geschafft! Wir möchten uns auch recht herzlich bei den vielen Bornheimer Bürgerinnen und Bürgern für die Unterstützung bedanken, die uns durch Kommentare und die Teilnahme an unseren beiden Online-Abstimmungen zuteil geworden ist.

Neu: General-Anzeiger Ausgabe 30/31. Januar 2016: Leserbrief “Bürgerbefragung ignoriert”


Neu: Wir veröffentlichen hier das Endergebnis der beiden Online-Meinungsumfragen:

Welches Mischungsverhältnis soll der Rat für Bornheim beschließen?
  • 40 % weiches WTV Wasser / 60 % hartes WBV Wasser für alle Ortschaften: 7,23 % = ( 81 Stimmen )
  • Keines von beiden, alles so belassen wie es ist: 13,29 % = ( 149 Stimmen )
  • Enthaltung: 0,98 % = ( 11 Stimmen )

Soll der Rat einen Bürgerentscheid zum Thema “Weiches Wasser” für Bornheim beschließen?

  • Enthaltung: 3.98 % = ( 22 Stimmen )

Die Online-Meinungsumfragen zur Wasserversorgung sind beendet. Das Endergebnis steht fest. Unten anklicken!



 

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