Seniorenwohnen an der Königstraße

Seniorenzentrum Beethoven (Siefenfeldchen)

Seniorenzentrum Beethoven (Siefenfeldchen)

1. erweiterte Fassung (weitere Infos). Das Bornheimer Seniorenstift Beethoven wollte vor ca. einem Jahr auf der Restfläche der Freibadwiese eine zusätzliche Pflegeabteilung errichten. Aus wirtschaftlichen Gründen wurde das Projekt jedoch nicht realisiert. Statt dessen soll nun auf der Königstraße ein Neubau/Erweiterung gebaut werden. Die Verhandlungen mit der Stadt sind  abgeschlossen. Da es sich um einen öffentlichen Vorgang handelt, stellen wir hiermit eine Präsentation des Projektes ins Internet ein, die uns freundlicherweise vom Seniorenstift Beethoven zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt wurde. Außerdem veröffentlichen wir hier alle zur Verfügung stehenden Unterlagen der Stadt Bornheim zum Projekt.

Aus Unserer Sicht gibt es keine wesentlichen Probleme, die gegen eine solche Bebauung an der Königstraße stehen.

Die ABB wird das Projekt im Stadtentwicklungsausschuss unterstützen.



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Ein Gedanke zu „Seniorenwohnen an der Königstraße

  1. Josef Breuer

    Bebauungsplan Bo 18 – Pflegeheim des Wohnstiftes Beethoven.
    Hier wird immer von einem Seniorenheim gesprochen. In Wirklichkeit handelt es sich um ein Pflegeheim für die bettlägerig und intensiv pflegebedürftig gewordenen Bewohner des Wohnstiftes Beethoven, die wegen des Platzmangels im Stammhaus ausgelagert werden müssen. Die freiwerdenden Räume werden für die Erweiterung der Wäscherei im Stammhaus benötigt.
    Bekanntlich werden – wie in der Presse und im Fernsehen dargestellt und auch von Bornheimer Bürgern festgestellt wurde – vom Wohnstift Beethoven nur Senioren im Alter unter 80 Jahre aufgenommen. Die Aufnahme von Bornheimern, pflegebedürftigen Bürgern, die vorher nicht Bewohner des Wohnstiftes waren, ist daher eher unwahrscheinlich.
    Wenn hier den Ratsmitgliedern und den Bürgern suggeriert wird, das die Bewohner, weil das Pflegeheim nahe am Ortskern liegt, das soziale Angebot der Königstraße in Begleitung der Mitarbeiter nutzen können, ist das schon ein Verdummungsversuch.
    Denn, wenn der gesundheitliche Zustand der Pflegebedürftigen dies zulassen würde, wären sie ja in ihren Wohnungen im Stammhaus geblieben.
    Will das Wohnstift Beethoven Personal für die Begleitung der pflegebedürftigen vorhalten? Einfach lächerlich!
    Weiter wird in der Präsentation für den Bebauungsplan Bo 18 behauptet, dass in diesem Gebiet 2-geschossige Wohnbebauung und 3 – 4-geschossige Sonderbauten vorhanden sind. Der Kliehof, der auch ohne Bebauungsplan gebaut auf der anderen Straßenseite liegt und in einem anderen Bebauungsplan und kann hier nicht als Begründung herangezogen werden. Damals hat man wohl die Kirchturmspitze als Maßstab genommen. Das ehemalige Kloster liegt in einer Entfernung von 150 m und kann auch nicht als Maßstab dienen.
    Maßstab sollten die beiderseits des Objektes liegenden 2-geschossigen Einfamilienhäuser sein, die von dem geplanten 4-geschossigen Pflegeheim auf dem Nachbargrundstück erdrückt werden.
    Bei dem geplanten Neubau des Wohnstiftes Beethoven auf der Freibadwiese hatte die Stadt bei 80 Bewohnern 40 Stellplätze gefordert.
    Beim Neubau auf der Königstraße für 58 Bewohner wären das analog 29 Stellplätze. Aber die Stadt fordert hier nur 11 Stellplätze bei 10 Personalen je Schicht.
    Auf dem Siefenfeldchen bestehen seit Jahren von Personal und Besuchern des Wohnstiftes Beethoven verursachte massive Probleme durch wildes, unzulässigem parken, die aber von der Verwaltung des Wohnstiftes ignoriert werden.
    Bei den nun 18 geplanten Stellplätzen werden die Parkprobleme teilweise auf die Königstraße und Schillerstraße verlagert.
    Aber das ist dem Bürgermeister offenbar egal. Hauptsache ist wohl der Verkauf des städtischen Grundstückes (ehem. Spielplatz) für einen 6-stelligen Betrag als Parkplatz an das Wohnstift Beethoven.
    Auch die Ratsmitglieder – nur ein Ratsmitglied wohnt im Bereich – fühlen sich nicht betroffen und reden das Projekt nur schön.
    J. B
    Bornheim

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