Bornheimer Wasserumstellung: 60% WBV und nur 40% WTV ? – Wie soll sich die ABB entscheiden? – Online-Meinungsumfrage –

Anzeigefeld Mischungsverhältnis (Wasserwerk Eichelkamp)

3. Erweiterte Fassung (Presse): Nach quälend langem internen Gezerre zwischen Bürgermeister Henseler, CDU, Grünen und der SPD kommt etwas Bewegung in die Sache. CDU, SPD und Grüne sind der Einladung des Bürgermeisters gefolgt und haben mit dem Bürgermeister verhandelt. UWG und FDP sind der Einladung des Bürgermeisters erst gar nicht gefolgt und die ABB wurde nicht einmal eingeladen. Der Bürgermeister mag mit dem Ausschluss der ABB einen taktischen Vorteil gegenüber den Positionen von CDU und Grünen gesehen haben, wenn die ABB als fleißigster Befürworter der Wasserumstellung vor der Tür bleibt. Aus der Sicht von CDU und Grünen ist der Ausschluss der ABB einfach nur dumm.

Das sind die Fakten. Nun haben CDU, Grüne und SPD ihr internes Verhandlungsergebnis stolz in der Lokalpesse verkündet:

  1. Demnach soll die Wasserversorgung bis Ende 2017 auf einen Bezug von 60% Wasser vom Beschaffungsverband Wesseling-Hersel (bisher 75%) und 40% Wasser vom Wahnbach-Talsperrenverband (bisher 25%) umgestellt werden.
  2. Ab dem Jahr 2020 soll nach einem weiteren Antrag von CDU und Grünen das Mischungsverhältnis auf eine 50 : 50 Regelung erneut verändert werden. Dieser Antrag wird seitens der SPD klar abgelehnt.

Das Ergebnis des Bürgerbegehrens lautete 49% für die Festschreibung des Ist-Zustandes und 51 % dagegen. Als Kompromiss könnte man also ein Mischungsverhältnis von 49% Wasser vom WBV (hartes Wasser) und 51% Wasser vom WTV (weiches Wasser) ableiten. Obwohl das Bürgerbegehren am 20% Beteiligungsquorum für die Fragestellung gescheitert ist, haben doch die Bornheimer Bürgerinnen und Bürger deutlich gesprochen. Wieso dieses Mischungsverhältnis gemäß dem Abstimmungsergebnis des Bürgerbegehrens überhaupt nicht diskutiert wird, verseht in Bornheim niemand.

Statt dessen spekuliert man darüber, ob der WBV trotz dieses schmeichelhaften Ergebnisses (nur noch 60 statt 75% Lieferanteil) dennoch klagen wird oder nicht (7) (8). Es wird weiterhin spekuliert ob die Bezirksregierung erneut Einspruch erheben wird. Ob der WTV sein Preisangebot für eine deutlich niedrigere zusätzliche Abnahmemenge noch halten kann, hat auch niemand erfragt. Bei einer nur geringfügig höheren Abnahmemenge gibt es keine gestaffelten Rabatte sondern es gilt der allgemeine Verbandspreis. Und die Bornheimer Bürger hat man auch nicht gefragt, oder haben wir da etwas übersehen? Wie man sieht ist gar nichts wirklich geklärt.

Dennoch haben wir als ABB Grund zur Freude. So konnten wir doch erreichen, dass eines unserer Ziele im ABB-Kommunalwahlprogramm zumindest teilweise umgesetzt werden wird. Dafür möchten wir uns bei den Bürgerinnen und Bürgen, die dies mit den Nein-Stimmen beim Bürgerbegehren erst möglich gemacht haben, recht herzlich bedanken.

Zitat aus dem ABB-Kommunalwahlprogramm: „Dat Wasser von Kölle es joot! Leider ist das für Bornheim nicht der Fall. Die Wassermischung aus Urfelder Uferfiltrat mit 25 % Beimischung aus der Wahnbachtalsperre ist sehr hart (Gesamthärte). Die Folge – Verkalkung ohne Ende. Es entstehen bei sehr hartem Wasser zusätzliche Kosten für die Erneuerung von Heizstäben in Elektrogeräten, dem Ersatz von defekten (verkalkten) Wasserhähnen und Armaturen und Enthärtungsmitteln zum Wasserverbrauch. Um eventuelle Mehrkosten für die Verbraucher zu senken, sollte die Stadt auf einen Teil der Gewinne zugunsten der Verbraucher verzichten. Wenn man die Mehrkosten durch Reparaturen und Entkalkungsmittel bei hartem Wasser gegen die geringeren Kosten für derartige Aufwendungen bei weichen Wasser aufrechnet, wird wahrscheinlich ein Kostenausgleich erfolgen. Nur am Rande erwähnt sei folgendes:

  • Tee oder Kaffee schmeckt mit weichem Wasser aufbereitet deutlich besser
  • Blumen wachsen besser mit weichem Wasser
  • mit weichem Wasser benötigt man weniger Waschmittel, Seife und Shampoo

Wir werden uns im Rat und im Betriebsausschuss des Stadtbetriebs dafür einsetzen, dass langfristig nur noch Wahnbachtalsperrenwasser eingespeist wird.“

Die 100% Umstellung auf WTV-Wasser ist mit diesem Bürgermeister NICHT durchsetzbar. Das steht fest. Also könnte man nach der nächsten Kommunalwahl einen weiteren Anlauf zur Umstellung auf 100% WTV-Wasser einleiten. So wäre in der Übergangszeit bis zur Zeitenwende „nach Henseler“ ein Mischungsverhältnis von 60% WBV zu 40% WTV Wasser (Vorschlag SPD, Grüne, CDU) oder auch 49% WBV zu 51% WTV (gemäß dem Ergebnis des Bürgerbegehren) schon einmal ein Schritt in die richtige Richtung.


Wir werden am Samstag, den 03. Juni 2017 auf einer öffentlichen Vorstandssitzung die weitere Vorgehensweise der ABB diskutieren und beschließen. Tagungsort: Breuer, St.-Georg-Str. 20, 53332 Bonheim-Widdig, 11 Uhr

Die Sitzung ist öffentlich. Gäste sind willkommen!

  • Vorläufige Tagesordnung:
  • Aufnahme neuer Mitglieder
  • Wasserumstellung in Bornheim
  • Tagesordnung nächste ABB-MV
  • Verteilen von Infomaterial
  • Zusammenfassung von Wahlergebnissen
  • Sonstiges

  1. Wichtige Internetartikel der ABB zum Thema Wasserumstellung:
  2. Bornheimer Wasserumstellung: Die Bürger haben schon entschieden!
  3. Die Ergebnisse des Bürgerbegehrens zur Wasserumstellung
  4. Rheinwasser-Rückverpressung des WBV – Der Bürgermeister weiß von nichts?
  5. General_Anzeiger: Kompromiss im Wasser Streit (25.05.2017)
  6. General-Anzeiger: Nicht alle tragen den Kompromiss mit (27.05.2017)
  7. NEU: General-Anzeiger: WBV will weitere Schritte prüfen (31.05.2017)
  8. NEU: General-Anzeiger: Wesselinger planen Klage zum Wasser (01.06.2017)
  9. NEU: Rundschau: Wesseling rüstet sich für juristische Prüfung (02.06.2017)

Wir möchten die Meinung der Bornheimer Bürgerinnen und Bürger zu Thema Wasserumstellung wissen. Aus diesem Grunde haben wir eine Online-Meinungsumfrage ins Internet eingestellt.

Bitte nehmen sie an dieser Meinungsumfrage teil!


Zuerst Antwort anklicken und dann erst Abstimmen anklicken!

Möchten Sie in Zukunft in Einzelschritten die Umstellung auf 100% weiches Wasser vom WTV?
  • 72.25% - ( 263 Stimmen )
  • 27.47% - ( 100 Stimmen )
  • 0.27% - ( 1 Stimme )

 

Wären Sie für die Übergangszeit mit einem Mischungsverhältnis 49% hartes und 51% weiches Wasser (Ergebnis Bürgerbegehren) einverstanden?
  • 69.55% - ( 249 Stimmen )
  • 29.33% - ( 105 Stimmen )
  • 1.12% - ( 4 Stimmen )

 

Wären Sie für die Übergangszeit mit einem Mischungsverhältnis 60% hartes und 40% weiches Wasser (Vorschlag SPD, CDU, Grüne) einverstanden?
  • 5.63% - ( 20 Stimmen )
  • 89.01% - ( 316 Stimmen )
  • 5.35% - ( 19 Stimmen )

Schreiben Sie uns Ihre Meinung zum Thema. Bitte benutzen Sie die Kommentarfunktion am Ende des Artikels.


 

10 Gedanken zu „Bornheimer Wasserumstellung: 60% WBV und nur 40% WTV ? – Wie soll sich die ABB entscheiden? – Online-Meinungsumfrage –

  1. Paul Breuer Beitragsautor

    Sehr geehrter Herr Müller, vielen Dank für den Kommentar. Ich möchte Ihre Fragen wie folgt beantworten:
    Waschmittelmenge: Wasser ist ein Lösungsmittel. Je härter das Wasser desto weniger kommt die Lösungsfähigkeit zur Geltung. Auf jeder Waschmittelpackung druckt der Hersteller die notwendige Dosierung des Waschmittels in Abhängigkeit von der Wasserhärte. Je weicher das Wasser desto weniger Waschmittel kann in die Waschmaschine gegeben werden um die gleiche Wirkung zu erzielen. Schauen sie bitte einmal in der Waschküche nach, Sie werden auf den Verpackungen der Waschmittel diese Dosierungstabellen finden. Auf der Seifenhülle fehlt eine solche Angabe. Hier gilt jedoch das gleiche Prinzip. Wenn Sie also Ihre Hände einseifen und Sie mehr Wasser als sonst zum Abspülen benötigen, dann haben Sie zuviel Seife auf die Hände aufgetragen. Das gleiche gilt auch für das waschen der Haare. Fazit: Dosieren Sie beim Händewaschen mit weichem Wasser weniger Seife und sie sparen Seife und Wasser!
    Nanapartikel/Plastik: Diese Stoffe sind im Rhein nachweislich vorhanden. Da sie in der Trinkwasserverordnung nicht aufgeführt sind, werden sie in den Wasserwerken auch nicht kontrolliert, geschweige denn durch Spezialfilter mengenmäßig begrenzt. Das gilt auch für jede Menge andere Verunreinigungen, die im Rhein nachweisbar vorhanden sind.
    Wasserqualität/Trinkwasserverordnung: Diese Aussage ist mein persönliches Resümee aus der Lektüre vielfältiger Veröffentlichungen zum Thema Wasserqualität und Trinkwaseerverordnung.

    Es gibt ein zwischen den Rheinanliegern vereinbartes Messprogramm. Dort können Sie einen Teil der Chemikalien ersehen, die langfristig beobachtet werden. Diese Liste ist jedoch keineswegs vollständig. Besser als Nichts!

    http://www.iksr.org/fileadmin/user_upload/Dokumente_de/Berichte/222_d.pdf

    Hier schreibt der Spiegel über das Problem der Wasserverunreinigungen im Rhein:

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13522651.html

    Der WBV saugt direkt am Rhein Wasser ab und verprasst es in der Nähe der WBV-Brunnen:

    http://www.aktivebuergerbornheim.de/2016/11/wasserrueckverpressung-des-wbv-in-bornheim/

    Es werden immer neue gefährliche Schadstoffe im Rhein entdeckt:

    http://www.aktivebuergerbornheim.de/2016/05/wasserversorgung-phosphoniumsalze-im-rheinwasser-entdeckt/

    Die Trinkwasserverordnung ist völlig veraltet und wird, was die neu gefundenen Schadstoffe angeht, nicht im notwendigen Umfang angepasst! Deshalb ist für mich das Einhalten der Grenzwerte nach aktueller Trinkwasserverordnung keine Beleg mehr für gutes und chemisch ungefährliches Trinkwasser.

    Nun ein Wort zur Filtertechnik des WBV. Die dort verwendeten Aktivkohlefilter sind ungeeignet viele der im Rhein gefundenen gefährlichen Chemikalien zu filtern. Dazu wären aufwändige Spezialfilter notwendig.

    Aus diesem Grund will die ABB den Anteil von Rheinuferfiltrat des WBV an unserer Bornheimer Wasserversorgung soweit wie möglich reduzieren.

  2. Heinrich Müller

    Da ist immer die Rede von Nanopartikeln und Plasitk im Wasser. Wieviel ist davon im Rheinwasser und wieviel nachher im Trinkwasser? Die Grünen habe ich schon gefragt, die haben nicht geantwortet. Vielleicht wissen sie es ja auch nicht. Was ich auch nicht verstehe, ist Bianchis Behauptung, daß Bonner Wasser weniger Körperpflegemittel verbraucht. Wieviel und woran merkt man das? Bei mir ist das umgekehrt – mit weichem Wasser geht die Seife schlecht ab. Und: „Die Trinkwasserverordnung ist für viele Wissenschaftler schon lange kein Gradmesser mehr für die tatsächliche Wasserqualität!“ – wer sind die vielen Wissenschaftler und wo steht das?

  3. Der Name ist der Redaktion bekannt.

    Ich bin seit langem passives Mitglied der CDU. Wenn ich die Politik der örtlichen CDU (Wasser, Flüchtlinge, Vorkaufsrecht der Stadt, Straßenausbau etc.) mit der der ABB vergleiche, frage ich mich ernsthaft wieso ich in der CDU noch Mitglied bin. Weiter so ABB!

  4. Bianchi

    Kürzlich bin ich nach Bonn umgezogen. Beim Teetrinken (Geschmack) und Duschen (Körperpflegemittelverbrauch) wurde mir schlagartig der qualitative Unterschied zwischen dem Wahnbachwasser (WTV) und dem Wasser des „Rheinwasser-Vermarktungs-Verbandes Wesseling/Hersel“ (WBV) klar. Wenn ich als Neubonner nun die Diskussion in Bornheim um die Wasserumstellung verfolge, kann ich nur sagen „Armes Bornheim“. Sie wissen nicht was sie verpassen!

  5. Paul Breuer Beitragsautor

    Stellungnahme zum Kommentar von Hans O.:

    1.: Bornheimer Wasserumstellung: 60% WBV und nur 40% WTV ? – Wie soll sich die ABB entscheiden? Damit beschäftigt sich der Artikel im Internet. Beim Bürgerentscheid wurde mit ca. 51% der Stimmen ein Fortbestand des Status Quo abgelehnt. Dieses Ergebnis erkennt die ABB an, auch wenn das Quorum für die Fragestellung verfehlt wurde. Insofern erübrigt sich die Fragestellung „Wollen Sie eine Umstellung der Wasserversorgung?“

    2.: Keime gibt es immer im Oberflächenwasser. Man muss zwischen gesundheitsgefährdenden Keinem und völlig harmlosen Keinem unterscheiden. Es wurde eine kurze Zeit ein ungefährlicher Keim gefunden. Die Ursache wurde gesucht, gefunden und beseitigt. Die Chlorung ist ab einer bestimmten Länge der Transportwege gesetzlich vorgeschrieben, damit sich auch keine Keime bilden können. Das Thema Keime ist ein Problem aller Wasserwerke. Der WTV ist mit dem Keimproblem offen und ehrlich umgegangen. Die Gegner einer Wasserumstellung haben das Problem maßlos übertrieben dargestellt und es als Argument gegen eine Wasserumstellung skandalisiert.

    Die ABB möchte wissen welchen Kompromiss die Bornheimer wollen. Aus diesem Grund haben wir die Online-Meinungsumfrage eingestellt. Da unterscheiden wir uns von den anderen Parteien in Bornheim. Die fragen niemanden und ignorieren zu allem Überfluss auch noch das Abstimmungsergebnis bei Bürgerbegehren. Das würde als Kompromiss 49% hartes Wasser vom WBV und 51% weiches Wasser vom WTV bedeuten und nicht 60 zu 40! Nun zu der Möglichkeit von Klagen gegen eine solchen wie auch immer beschlossenen Kompromiss. Für den WBV wäre der Verlust eines Umsatzes vom 75% auf 60% oder auch auf 49% der Wasserlieferung für Bornheim natürlich ein finanzielles Problem. Er müsste seinen Verbandsabgabepreis neu kalkulieren! Wenn der WBV eine Chance sieht, einen Bornheimer Kompromiss gerichtlich zu Fall zu bringen, wird er es tun. Da sollte sich niemand Illusionen machen. Der WTV hat seinerzeit gegen die Reduzierung seinen Wasseranteils nach Bornheim nicht geklagt! Uns bleibt in Bornheim keine andere Wahl als im Sinne der Bornheimer und nicht im Sinne der Wesselinger zu handeln. Wenn jemand (WBV oder Einzelpersonen) klagen will, dann kann er das tun. Das kann niemand verhindern. Wir müssen in Bornheim unsere Bornheimer Interessen vertreten und sonst nichts! Diese Interessen sind weicheres Wasser und vor allem kein 100% Rheinuferfiltrat! Der WBV saugt ca. 30 Meter vom Rhein entfernt (Widdig) eine bedeutende Menge Rheinwasser an um dieses Wasser im Widdiger Feld wieder versickern zu lassen, damit hoch Nitrat belastetes Wasser aus Richtung Bornheim nicht angesaugt zumindest aber verdünnt wird. Beim WBV wird so der Teufel mit Belzebub ausgetrieben.

    Siehe: http://www.aktivebuergerbornheim.de/2016/11/wasserrueckverpressung-des-wbv-in-bornheim/

    Wenn die uralte Trinkwasserverordnung angepasst würde und alle Schadstoffe im Rhein aufgeführt und mengenmäßig begrenzt würden (Medikamente, Nanopartikel, Rauschgifte, organische Salze etc.) müssten alle Rheinuferfiltratbrunnen schließen. Aus diesen Argumentationen kann man ableiten, was die Befürworter der Wasserumstellung unter „qualitativ höherwertigem Wasser“ verstehen. Die Trinkwasserverordnung ist für viele Wissenschaftler schon lange kein Gradmesser mehr für die tatsächliche Wasserqualität!

  6. Hans O.

    1. Zur ABB: In der Umfrage fehlt an erster Stelle die Frage: Wollen Sie einen Wasserwechsel?
    2. Zu Claudia S: Wer sagt, dass Wahnbachwasser „qualitativ höherwertig“ ist? Wie die letzten Monate gezeigt haben, war das Wasser mit Keimen belastet, die mit Chlor bekämpft wurden. Wenn Sie das als „höherwertig“ empfinden. Prost.

  7. D. G.

    Ich habe mir jetzt eine Enthärtungsanlage für 2.500€ installieren lassen müssen. Habe kein Vertrauen mehr in CDU, SPD, Grüne etc. und den selbstherrlichen Bürgermeister. Das wird Konsequenzen bei der nächsten Kommunalwahl in Bornheim haben. Versprochen!

  8. Hans Georg Horch

    Das was uns da beim Thema Wasserversorgung von Bürgermeister Henseler, SPD, CDU und den Grünen als den „ganz großen Wurf“ präsentiert wird ist in Wahrheit ein „fauler Zauber“. Dieses Ergebnis hätte man schon viel früher haben können. Man hätte sich auch das Geld für das Bürgerbegehren sparen können. Dafür wäre aber wichtig gewessen alle an einen Tisch zu holen, auch die ABB. Das wollte man aber nicht, warum auch immer. Nun sollen wir ein Mischungsverhältnis von 60% hartem und 40% weichem Wasser bekommen, mit der Option dass CDU und Grüne in ca. 3 Jahren einen neuen Antrag stellen wollen, um dann ein Mischverhältnis von 50% weiches und 50% hartes Wasser zu bekommen. Aber genau das lehnt die SPD schon jetzt ab. Das heißt im Umkehrschluss, in ca. 3 Jahren steht das Thema Wasser wieder auf der Tagesordnung (neuerliches Bürgerbegehren nicht ausgeschlossen). Eine endgültige Lösung wird also wieder einmal auf die „lange Bank“ geschoben, das Abstimmungsergebnis beim Bürgerbegehren wird schlichtweg ignoriert. Das ist eine unseriöse Politik. Das Fazit ist, die Wähler die für weiches Wasser gestimmt haben sind mal wieder die „gekniffenen“. Denn eine Mehrheit von ca. 51%, die sich gegen die Festschreibung des Ist-Zustandes ausgesprochen hat, hat sich doch für weicheres Wasser ausgesprochen! Da kann auch die Verfehlung des Mindestquorums von 20% für die Fragestellung, wie es von Frau Petra Heller (Fraktionsvorsitzende der Bornheimer CDU) angeführt wird, nicht dazu dienen, ihr neuerliches Umfallen zu rechtfertigen. Man kennt das ja nicht anders bei der CDU (siehe Königstraße, Rewe Erweiterung in Roisdorf um nur 2 Beispiele zu nennen). Man darf gespannt sein wie es dann in ca. 3 Jahren abläuft. Ob es die CDU schafft einmal „klare Kannte“ zu zeigen und den Wählerwillen auch einmal umsetzt oder ob sich die CDU wieder einmal vom Bürgermeister und seiner SPD vereinnahmen lässt.

  9. Claudia S.

    Ist das nicht witzig, UWG, FDP und Linke wollen keinen Kompromiss. So geht es halt, wenn die Hilfstruppen der SPD in Sachen Verhinderung einer qualitativ höherwertigen Wasserversorgung in Bornheim auf dem Altar einer Einigung zwischen CDU und SPD geopfert werden. Die SPD hat andere Pläne. Da gibt es wesentlich mehr Mauschelgespräche zwischen CDU und SPD als man denkt. Die CDU stimmt dem Haushalt 2017/2018 samt den Erhöhungen der Grundsteuer B zu und rettet damit den Bürgermeister und die SPD vor der Pleite. Dafür bekommt die CDU ein bischen mehr Wahnbachwasser und einen städtischen Ordnungsdienst. Jetzt stehen UWG, Linke und FDP im Regen. Das man die ABB bei solchen Mauscheleien nicht gebrauchen kann, ist auch klar. So läuft das in Bornheim. Und die Verlierer sind wieder einmal die Bürger, versteht sich.

  10. Bernd

    Bin dafür dass baldmöglichst nur noch Wasser aus der Wahnbachtalsperre eingespeist wird. Es ist ganz einfach die bessere Lösung für den Bürger. Die SPD und Bürgermeister Henseler sind für mich nicht nur aus diesem Grund nicht mehr wählbar.

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