Wasserversorgung und Bürgerbegehren: Bitte informieren Sie sich gründlich!

Hier werden die verschiedenen Wasserqualitäten gemischt.

Hier werden die verschiedenen Wasserqualitäten gemischt.

Lassen sie sich kein X für ein U vormachen:

Interessensinitiative für billiges Brauchwasser von einigen Großlandwirten und wenigen Bornheimer Gewerbebetrieben sowie dem WBV  und dem Bürgermeister

oder

hochwertiges weiches Wasser  für die Bürger – das ist hier die Frage!

Die ABB hat wie keine andere Gruppierung in  Bornheim ausführlich, sachlich und sehr umfangreich zum Thema Wasserversorgung informiert. Wir verlinken hier alle Veröffentlichungen, die wir seit Beginn der Diskussion um die Umstellung der Wasserversorgung veröffentlicht haben. Die Liste der Verlinkungen beginnt mit den aktuellen Beiträgen von ABB, WTV, CDU und Grünen und endet mit den Beiträgen aus der Vergangenheit. Die ABB hat das Thema Umstellung der Wasserversorgung als einzige Bornheimer Gruppierung sehr ausführlich schon im Wahlprogramm zur letzten Kommunalwahl gefordert.

Zitat: „Dat Wasser von Kölle es joot!“ Leider ist das für Bornheim nicht der Fall. Die Wassermischung aus Urfelder Uferfiltrat mit 25 % Beimischung aus der Wahnbachtalsperre ist sehr hart (Gesamthärte). Die Folge – Verkalkung ohne Ende. Es entstehen bei sehr hartem Wasser zusätzliche Kosten für die Erneuerung von Heizstäben in Elektrogeräten, dem Ersatz von defekten (verkalkten) Wasserhähnen und Armaturen und Enthärtungsmitteln zum Wasserverbrauch. Um eventuelle Mehrkosten für die Verbraucher zu senken, sollte die Stadt auf einen Teil der Gewinne zugunsten der Verbraucher verzichten. Wenn man die Mehrkosten durch Reparaturen und Entkalkungsmittel bei hartem Wasser gegen die geringeren Kosten für derartige Aufwendungen bei weichen Wasser aufrechnet, wird wahrscheinlich ein Kostenausgleich erfolgen. Nur am Rande erwähnt sei folgendes:

  • Tee oder Kaffee schmeckt mit weichem Wasser aufbereitet deutlich besser
  • Blumen wachsen besser mit weichem Wasser
  • mit weichem Wasser benötigt man weniger Waschmittel, Seife und Shampoo

Wir werden uns im Rat und im Betriebsausschuss des Stadtbetriebs dafür einsetzen, dass langfristig nur noch Wahnbachtalsperrenwasser eingespeist wird. Zitat Ende.

(C) Sparkasse Witten

(C) Sparkasse Witten

Leider wollen CDU und Grüne mit der ABB keine gemeinsamen Aktionen für die Umstellung auf weiches Wasser durchführen. Das ist bedauerlich, wir können das nicht ändern. Berührungsängste und kleinkarierte Parteiegoismen sind in der Sache Wasserversorgung fehl am Platze. Wir veröffentlichen auf unserer Internetseite auch die Stellungnahmen von CDU (3.) und Grünen (4.). Ein Problem mit der Zusammenarbeit haben die Kalkwasser-Befürworter offensichtlich nicht. Der Bürgermeister, der WBV (Wasserbeschaffungsverband) sowie die Parteien SPD, UWG, FDP und Linke (!!) ziehen gemeinsam an einem Strang. CDU und Grüne sollten doch wissen, getrennt agieren heißt gemeinsam verlieren. Wir würden uns auch etwas mehr Initiative des WTV (Wahnbachtalsperrenverband) wünschen.

Wir wollen diese Abstimmung unbedingt gewinnen und werden deshalb mit jedem zusammen arbeiten, der auch weiches Wasser in Bornheim haben will.

Perlator mit Kalkablagerungen

verkalkter Perlator nach 2 Jahren.

 
Die ABB fordert alle Bürgerinnen und Bürger aus Bornheim auf, sich gründlich zu informieren und sich durch unbelegte horrende Kostenangaben und angebliche Abstandszahlungen an den WBV, „bunte Blättchen“ ohne konkreten nachprüfbaren Inhalt, die die Gegner der Wasserumstellung verbreiten, nicht beindrucken zu lassen. Bitte nehmen Sie an der Abstimmung teil. Auch die Bezirksregierung bestimmt letztendlich nicht, wie wir in Bornheim unsere Wasserversorgung gestalten.

Unterstützen Sie die Ratsmehrheit von CDU, Grünen und der ABB in dieser Sache.

Sie als Bürgerinnen und Bürger haben das letzte Wort und sonst NIEMAND!

Wenn Sie für die Umstellung der Wasserversorgung auf weiches Wasser sind, dann müssen Sie bei der Abstimmung mit NEIN stimmen.

nein_nein

 

Wir wollen NICHT dass die Bornheimer Wasserversorgung so bleibt  sie jetzt ist und zu allem Überfluss auch noch langfristig vertraglich festgeschrieben wird!

  1. Ergebnisse der Abstimmung zur Wasserumstellung: Bürgerbegehren an Nein-Mehrheit gescheitert!
  2. Information der der ABB (unzensierte Beilage zur Wahlbenachrichtigung) (*1)
  3. Information des Wahnbachtalsperrenverbandes (WTV) zur Bornheimer Wasserversorgung
  4. Information der CDU         Beilage zur Wahlbenachrichtigung
  5. Information der Grünen     Beilage zur Wahlbenachrichtigung
  6. Der Flyer von SPD, UWG, FDP und den Linken: Eine Gegendarstellung der ABB!
  7. Wasserrückverpressung des WBV in Bornheim: Der Bürgermeister weiß von Nichts?
  8. Nitratbelastung in Gewässern: EU-Kommission verklagt Deutschland.
  9. Rückverpressung von Wasser im Gebiet des WBV? – Warum?
  10. Eilmeldung – Bezirksregierung hebt Ratsbeschluss zur Umstellung der Wasserversorgung auf!
  11. Wasserversorgung: Phosphoniumsalze im Rheinwasser entdeckt.
  12. Bürgerinitiative für weicheres Wasser in Bornheim
  13. Interessengemeinschaft will Bürgerentscheid über die Bornheimer Wasserversorgung erzwingen.
  14. Es stinkt in Widdig: Düngezeit – Biodünger wird aufgebracht!
  15. Wasserversorgung: Das letzte Gefecht der Kalkwasserfraktionen war gestern, kommt jetzt deren Volkssturm?
  16. Wasserversorgung in Bornheim: CDU, Grüne und ABB setzen sich im Rat durch!
  17. Der Antrag von CDU, Grünen und der ABB zur Wasserversorgung
  18. Chlor im Trinkwasser: Das letzte Gefecht der Kalkwasserfraktionen hat begonnen!
  19. Antrag zur nächsten Ratssitzung in 2016: Weiches Wasser für Bornheim! (Meinungsumfrage)
  20. Wasserversorgung in Bornheim: Kommt jetzt der Kompromiss?
  21. ABB, CDU und Grüne setzen sich im Rat durch: Endlich weiches Wasser für Bornheim!
  22. Wahnbachwasser Marsch – weiches Wasser für Bornheim

(*1): Die Verwaltung hat einen Satz unserer Infoschrift, die zur Wahlbenachrichtigung beigelegt werden sollte, beanstandet und damit gedroht, diese Version nicht der Wahlbenachrichtigung beizulegen.

Sehr geehrter Herr Breuer,

mit email vom gestrigen Tage haben Sie mir eine aktualisierte Fassung Ihrer  Stellungnahme zum Thema Bürgerbegehren Wasserversorgung übersandt. Diese kann ich in der vorgelegten Form leider nicht in das Abstimmungsheft aufnehmen, da sie die folgende Formulierung enthält:

„Inzwischen hat Frau Regierungsrätin Neriman Öztürk von der Bezirksregierung Köln unseren Ratsbeschluss… aufgehoben.“

Der Beschluss wurde von der Bezirksregierung Köln aufgehoben. Frau Öztürk handelte lediglich als sachbearbeitende Mitarbeiterin der Behörde und unterzeichnete den Bescheid dementsprechend „Im Auftrag“.

Zudem ist die Benennung der konkreten Person auch aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht angezeigt.

Ich bitte, mir kurzfristig  eine unter Beachtung der o.g. Ausführungen abgeänderte Version der Stellungnahme zukommen zu lassen.

Im Auftrag
xxxxxxxxxx


 

Sehr geehrte Frau Dr. XXXXXXXXX,
ich teile Ihre juristische Auffassung nicht. Dennoch habe ich den Text zur Anlage bei der Wahlbenachrichtung abgeändert. Es wird darüber an anderer Stelle zu reden sein. Bitte bestätigen Sie den Eingang der Datei.
Mit feundlichen Grüßen
Paul Breuer (ABB)

Wir haben darauf hin den beanstandeten Satz abgeändert. Wenn Sie die Differenz sehen möchten, dann vergleichen Sie bitte die ihnen mit der Wahlbenachrichtigung zugeleitete Version mit der Version unter Punkt 1 der oben stehenden Tabelle.



 

Dosierung_Waschmittel

 

 

 

 

 

 

 

Sparen will gelernt sein. Demnächst weniger Waschmittel verwenden!

  •  Gute Argumente für weiches Wasser
  • Wahnbachwasser gilt als weich, Urfelder Wasser (14.5) gilt als hart
  • Mehrkosten für Wahnbachwasser werden mehr als eingespart, weil …….
  • Reduzierung Waschmittelverbrauch, Beispiel Foto – 200 ml zu 120 ml (- 40 %)
  • Reduzierung Stromverbrauch, verkalkte Heizstäbe erhöhen Stromverbrauch (ca. + 20 %)
  • Elektrische Heizstäbe leben deutlich länger, Lebensdauer in etwa verdoppelt
  • Reduzierung von Entkalkungsmitteln (wenn überhaupt mind. 50 % weniger)
  • Lochfraß in Wasserleitungen wird erheblich reduziert, tritt in Bonn praktisch nicht auf (*)
  • Verkalkung von Leitungen und Wasserhähnen/Heizstäben erheblich reduziert, dito Bonn (*)
  • Tee und Kaffee mit weichem Wasser zubereitet schmeckt besser
  • WTV Wasser zu Rheinufer-Filtrat (WBV), erheblich weniger chemische Verunreinigungen (**)

(*) 100 % Wahnbachwasser, (**) Medikamente, Antibiotika, Rauschgift, Nanopartikel, Fäkalien


Beispiele von Verkalkungen:

kalk_gläser

 

 

 

 

 

 

Kalkablagerung an Gläsern: Vorzugsweise beim Trocknen in der Spülmaschine

kalk_heizstab

 

 

 

 

 

 

Kalkablagerung an elektrischen Heizstäben (Wärmetauscher)

Kalk_Rohr

 

 

 

 

 

 

 

 

Innenliegende Kalkablagerung in Rohren

kalk_topf

 

 

 

 

 

weiße Kalkablagerung in Wasserkesseln

kalk_wasserhahn

 

 

 

 

 

 

Kalkablagerung an Sperrhähnen


Neu: Beispiele von Verkalkungen aus Bornheim:

Perlator_Widdig_01

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Perlator 1 aus dem Haushalt, St.-Georg-Straße, 6. Mai 2015

Perlator_Widdig_02

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Perlator 2 aus dem Haushalt, St.-Georg-Straße, 6. Mai 2015

Absperrventil_Widdig

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verkalkung durch langfristig austretendes Wasser in Tropfenform. Die 3 betroffenen Absperrventile am Hauptverteiler sind inzwischen durch innere Verkalkung nicht mehr gängig und müssen ausgetauscht werden! Haushalt St.-Georg-Straße.

Gläser_Widdig

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kalkablagerung an Gläsern: Vorzugsweise beim Trocknen in der Spülmaschine. Foto aus dem Haushalt St.-Georg-Straße.


Schicken Sie uns bitte weitere Fotos von Kalkschäden aus Bornheim zur Veröffentlichung zu.


 

Ein Gedanke zu „Wasserversorgung und Bürgerbegehren: Bitte informieren Sie sich gründlich!

  1. Georg Frinke

    Unfassbar was hier in Bornheim passiert! Eine „Lobby“ aus SPD/Links-Partei, einem Großbauern und einem umtriebigen Wasserverband versuchen mit allen Mitteln (Tricks) eine Stadt weiterhin mit hartem Rheinufer-Filtrat zu „versorgen“. Die einschlägigen Plakate zeigen eigentlich schon genug, auf welchem geistigen Niveau diese Diskussion teilweise geführt wird. Die Gründe gegen hartes Wasser werden vertuscht.

    Wesselinger Uferfiltrat (= gefiltertes Rheinwasser) enthält:
    – Medikamentenrückstände (im wesentlichen Paracetamol/Ibuprofen aber auch Antibiotika und Östrogene)
    – hohe Mengen an Kalk, die hohe Folgekosten verursachen (wir durften schon zwei Bäder komplett sanieren)
    – einen stetig steigenden Anteil an Nitrat (zur Zeit ca. 60% der Grenzwerte) – wann kommen wir bei 50 mg/l an?

    Das Wahnbachwasser, auch wenn es teilweise Uferfiltrat der Sieg enthält, bringt diese Belastungen nicht. Bei allen fadenscheinigen Argumenten der „Lobby für hartes WBV-Wasser“ muß man sich vor Augen halten:

    – von Basel bis Wesseling gibt es hunderte Klärwerke, die das Abwasser nur unbefriedigend klären
    – Im Einzugsbereich des Bornheimer Brunnens (Widdig/Urfeld) wird extensive Landwirtschaft betrieben, dabei wird die maximal zulässige Fracht an „natürlichem Dünger“ (tonnenweis Gülle) auf die Felder verbracht, bei den Mengen kann man auch ruhig sagen „verklappt“.
    – die EU wird mittelfristig dafür sorgen, dass die Wasserschutzbestimmungen auf europäischen Standard angehoben werden, die deutschen Wasserschutzgesetze stammen noch aus den 60ern mit geringfügigen Novellierungen in den 80ern. In Holland gelten wesentlich strengere Wasserschutzvorgaben als in Deutschland. Nach diesem Standart würde „unser“ Wesselinger Brunnen sofort entwertet und geschlossen.

    https://www.juris.de/jportal/portal/page/homerl.psml?nid=jnachr-JUNA160400934&cmsuri=%2Fjuris%2Fde%2Fnachrichten%2Fzeigenachricht.jsp
    https://www.youtube.com/watch?v=Vj1VQwZQALI

    – Die Behauptung WBV Wasser müsste nicht gechlort werden ist aus meiner Sicht unverantwortlich! Wasser nicht zu chloren führt zu Zuständen wie Anfang Juli in Mittelhessen, als eine komplette Region Wasserwarnungen erhielt und die Gastronomie nur noch gekochtes Wasser verwenden durfte weil man dort – wen wundert es – Koli-Keime gefunden hat! Was sind das für Betreiber, die Trinkwasser nicht schützen (Chloren – schon ein bisschen genügt)?

    http://www.mittelhessen.de/lokales/region-marburg-biedenkopf_artikel,-Trinkwasser-ist-wieder-nutzbar-_arid,716858.html
    Wollen wir das alles hier auch haben?

    Die Lösung ist so einfach:
    – Der Urfelder Brunnen sollte für die Trinkwassergewinnung geschlossen werden, für die Feldbewässerung ist das Wasser in Ordnung
    – Die Stadt Bornheim sollte Ihre Bürger ausschließlich mit Trinkwasser versorgen, welches nitratarm, kalkarm und frei von Medikamentenrückständen ist. Es steht mit WTV-Wasser zur Verfügung!
    – Die Stadt Bornheim sollte die zuständigen Ausschüsse mit nur Fachleuten besetzen

    Hoffen wir, dass die Bezirksregierung nach dem Bürgerbegehren einsichtig wird und die Entscheidung in die Hände von Fachleuten gelegt wird. Als Vorgebirgsgewächs wünsche ich meiner Heimat nur das Beste und hoffe, dass wenigstens das Wasser besser wird – wie vor 100 Jahren, als der Sonntag noch heilig war.

    Georg Frinke – Dipl.-Ing. (FH) Maschinenbau/pharmazeutische Gefriertrocknung
    Kantstraße / Bornheim

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